Holzschnitte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu den Holzschnitten

Die
erste Berührung mit der Technik des Holzschneidens fand im Januar 1994
in Wales statt,
wo ich zu Gast bei dem Wallisischen Künstler William
Brown war.

Ich begann
mit dem neuen Medium zu experimentieren und erhielt weitere Anregungen
durch afrikanische Künstler
auf einem Workshop in Namibia im Jahr 1995.

Der Holzschnitt schien mir sehr geeignet, die dort erlebte unmittelbare Symbolik und Naturnähe umzusetzen und zu verarbeiten.

Symbole
sind verdichtete Information. Sie können erkennbar abbilden (z.B.
Fels-malereien) oder abstrahieren (z.B. Schrift-zeichen).

So
entwickelte ich allmählich eine eigene Symbolik. Einige haben Bezug zu
Energiesystemen,
wie der chinesischen Elementenlehre, den indischen
Chakren oder dem radiästhetischen Grifflängensystem.
Die der Umsetzung
zu Grunde liegenden radiästhetischen und medizinischen Kenntnisse verdanke ich vor allem dem Radiästheten
Harald Walther und dem Arzt Reginald Kress.

Alle
Holzschnitte wurden von mir selbst im Atelier gedruckt. Während des
Druckens experimentiere ich mit
Farben und ver-schiedenen
Plattenanordnungen.

Da ich diesen Variationsmöglichkeiten nachspüren möchte, habe ich von Auflagendrucken im üblichen
Sinn Abstand genommen.

Die meisten dieser Holzschnitte sind somit Monotypien.

Die
Verwendung einer Drucktechnik innerhalb des künstlerischen Prozesses
ist für mich
keine Wiederholung des Gekannten, sondern Variation der
Substanz,
wobei dem konstruktiven wie dem destruktiven Moment
eine
wichtige Rolle zukommt.

Gilbert Bender 1997